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Die Kirche „Hl. Drei Könige“ im Prunerstift

Tusche auf Papier, 40×40 cm

Die den Heiligen Drei Königen geweihte Kirche ist der zentrale Teil der Anlage des Prunerstiftes, der durch sein steiles Satteldach und den Dachreiter mit Zwiebelhelm (1956 erneuert) die umgebenden Flügel überragt. An der Vorderfront tritt allerdings nur der hohe geschwungene Frontgiebel in Erscheinung, da der Baukörper der Kirche erst ab dem Chor frei sichtbar ist. Glatte, durch schlichte Mauerstreifen gegliederte Wände und die halbrunde, dreigeschossige apsidenartige Sakristei bestimmen den einfachen Charakter der Außenerscheinung, die mit der schlichten Gestaltung der Flügeltrakte des Prunerstiftes eine harmonische Einheit bildet.

Die Kirche „Hl. Drei Könige“ wurde 1738 fertig gestellt und geweiht. Unter Kaiser Joseph II. wurde das Prunerstift und die dazugehörige Kirche aufgelöst. Diese wurde 1789 geschlossen und diente in der Folge als Getreidespeicher (bis 1829) und als Magazin (bis 1919). Seither ist sie als altkatholische Kirche in Verwendung.

Die Kirche Hl. Drei Könige im Prunerstift

Quellen

Stadt Linz. (n.d.). Das Prunerstift in Linz. https://stadtgeschichte.linz.at/denkmal/default.asp?action=denkmaldetail&id=779
Alt-Katholische Kirche Österreich. (n.d.). Die Kirche Hl. Drei Könige in Linz. https://www.altkatholisch.at

Botanischer Garten in Linz

Botanischer Garten in Linz

Tusche auf Papier, 40×40 cm

Bereits 1853 wurde ein Botanischer Garten beim Kollegium Aloisianum am Freinberg betrieben, einem Gymnasium des Jesuitenordens. Dieser Garten diente der botanischen Ausbildung und Forschung. Um 1900 errichtete der Verein für Naturkunde einen weiteren Botanischen Garten an der Dinghoferstraße. 1926 übernahm die Stadt Linz diese Einrichtung als öffentliche Einrichtung. Jedoch musste der Garten 1937 aufgrund des Verkaufs des Areals an den Verein der Ärzte und der Errichtung des Gebäudes der Ärztekammer für Oberösterreich weichen. Die Pflanzenbestände wurden zwar von der Stadtgärtnerei übernommen, jedoch ging ein Großteil der Pflanzen während des Zweiten Weltkriegs verloren. ​

Nach dem Zweiten Weltkrieg stellte der Landesschulrat für Oberösterreich beim Bürgermeister von Linz 1946 einen Antrag auf Errichtung eines neuen Botanischen Gartens. Daraufhin wurde 1950 eine 1,8 Hektar große Fläche an der Roseggerstraße auf der Gugl für die Anlage eines neuen Gartens gewidmet. Am 5. Mai 1952 konnte der Botanische Garten schließlich an seiner heutigen Stelle von Bürgermeister Ernst Koref eröffnet werden.

Bereits 1961 wurde das Areal durch Grundankäufe erweitert. 1963 erklärte die Internationale Organisation für Sukkulentenforschung (IOS) den Botanischen Garten der Stadt Linz zum vierten europäischen Träger einer Schutz- und Typpflanzensammlung für Kakteen. 1965 wurde das erweiterte Areal eröffnet und noch im selben Jahr kam es zum zweiten Zukauf einer Grundparzelle. Ein Jahr später erreichte der Botanische Garten der Stadt Linz mit dem Anlegen des Rosengartens die heutige Größe von etwa 4,2 Hektar. ​

In den folgenden Jahren kam es zu zahlreichen Um- und Neubauten von Gewächshäusern, Arbeits- und Verwaltungsgebäuden. Im Jahr 2000 wurde der Garten durch die Errichtung einer Freiluftbühne mit 100 Sitzplätzen, eines Seminarraums und eines Cafés um die Möglichkeit der Abhaltung weiterer kultureller Veranstaltungen bereichert. Nach der Zusammenlegung des Botanischen Gartens mit der Naturkundlichen Station der Stadt Linz im Rahmen einer magistratsinternen Umstrukturierung im Jahr 2005 kam es 2007 durch die Anlage eines Naturgartens mit Insektenhotel, Bienenschaukasten, Natursteinmauer, Igel-Unterschlupf und weiterer Tierbehausungen zu einer stärkeren Betonung der Fauna im Linzer Garten. ​

Heute zählt der Botanische Garten Linz zu den herausragenden Gartenanlagen Österreichs und Europas und ist ein beliebtes Ausflugsziel für Natur- und Pflanzenliebhaber.​ Die heutige Anlage erstreckt sich über rund 4,2 Hektar und bietet eine beeindruckende Vielfalt an Pflanzen – über 10.000 verschiedene Arten und Sorten aus aller Welt sind hier zu finden. Besonders hervorzuheben sind die fünf Glashäuser, darunter eines der größten Orchideenhäuser Europas. Der Garten hat sich im Laufe der Jahrzehnte zu einem wichtigen Ort für botanische Forschung, Umwelterziehung und Naherholung entwickelt. Veranstaltungen, Ausstellungen und Führungen machen ihn zudem zu einem lebendigen Treffpunkt für Naturinteressierte.

 

Pik Dame

Pik Dame

Aquarell auf Fabriano 38×56 cm


„Pique Dame“ von Pjotr Iljitsch Tschaikowsky

Die Oper Pique Dame („Pikdame“) wurde von Pjotr Iljitsch Tschaikowsky im Jahr 1890 komponiert, wobei das Libretto von seinem Bruder Modest Tschaikowsky stammt und auf der gleichnamigen Novelle von Alexander Puschkin basiert. Die Uraufführung fand am 7. Dezember 1890 im Mariinski-Theater in Sankt Petersburg statt.

Die Handlung der Oper spielt im Russland des 18. Jahrhunderts und erzählt die Geschichte des jungen Offiziers Hermann, der von einer geheimen Formel für den Gewinn im Kartenspiel besessen ist. Diese Formel soll die alte Gräfin, die sogenannte „Pikdame“, kennen. Hermann verfällt im Verlauf der Geschichte zunehmend dem Wahnsinn, da seine Gier nach diesem Geheimnis alles andere in den Schatten stellt – auch seine Liebe zu Lisa, der Enkelin der Gräfin.

Pique Dame ist eine düstere, psychologisch dichte Oper, in der Tschaikowsky romantische Musik mit dramatischer Tiefe verbindet., wobei sie zu seinen bedeutendsten Bühnenwerken gezählt wird.


Das Aquarell basiert auf einer Rötelzeichnung:

Rötelzeichnung

Rötelstift auf Papier, 40×40 cm

Rötel (auch Rötelstein, Rötelkreide oder einfach Rötelstift) ist ein natürlich vorkommendes, rötlich-braunes Pigment, das hauptsächlich aus Eisenoxid (vor allem Hämatit) besteht. Es wurde und wird seit Jahrhunderten in Kunst, Zeichnung, Bauwesen und als Farbpigment verwendet, wobei Rötel von Neandertalern bereits vor 250.000 bis 200.000 Jahren verwendet wurde.

Rötel eignet sich besonders für feine Strichzeichnungen, Porträts, Aktzeichnungen und figürliche Darstellungen. Das heute in der Kunst verwendete Rötel ist ein feinkörniges Mineralgemenge aus Tonblättchen (Schichtsilikaten), Quarz- und Feldspatkörnchen sowie Hämatit als Farbpigment. Im Handel wird Rötel in der Form von Vierkantstäbchen, als Mine für Klemmstifte und als Holzstift mit einem runden Kern aus Rötel angeboten.