Kategorie-Archiv: Architektur

Römerbergschule Linz, Eingang Knaben

Aquarell auf Farbriano, 38×56 cm, Wien 2017

Tusche auf Papier, 40x40cm, 2018


Die Römerbergschule in der Donatusgasse 3 im Linzer Stadtteil Froschberg wurde 1906 als Doppelvolksschule von Dombaumeister Matthäus Schlager errichtet. Es ist ein Großer Schulbau in späthistoristischen Formen, weithin sichtbar an landschaftlich markanter Stelle gelegen, wozu auch das charakteristische schlanke Uhrtürmchen beiträgt.
Die Eingänge zu den ehemals getrennten Mädchen- und Knabenabteilungen waren mit entsprechenden Aufschriften über den Portalen versehen. Die Dekoration der Fassaden weist barockisierende Anklänge auf.
An der nordöstlichen Ecke der Römerbergschule befindet sich die Sandsteinstatue des hl. Donatus. Die Statue stand ursprünglich an einem Teich, der sich an Stelle des Schulgebäudes befand.

Überbauung mal drei

Tusche auf Papier, 40×40 cm, Linz 2018


Ausstellung im Wissensturm: TURM.KUNST

Die neue Ausstellung TURM.KUNST mit bildnerischen Werken von TeilnehmerInnen der Kurse von Renate Moran wurde am Donnerstag, 14.2.2019 um 18:30 Uhr eröffnet!

Ulrike Achleitner, Ingrid Armbruster, Helga Arnold, Michael Aspermayr, Doris Atschreiter, Karl Wilhelm Baier, Monika Breitenfellner, Sabine Eder, Inge Engleder, Brigitte Foißner, Manfred Frosch, Ingrid Füreder, Melitta Fürst, Gertrud Götzenbrugger, Gertrude Haberfellner, Christine Hampel, Petra Hauer, Monika Heckmann, Rita Hoyer, Eveline Jany-Kumral, Dieter Justnik, Walter Kaar, Susanna Kendler – Budroni, Tatiana Kovaleva, Ingrid Kremaier, Elisabeth Lehofer, Christa Leitner, Alexandra Leuthner, Waltraud Mayr, Ilse Merkinger, Mario Oehlinger, Roswitha Panholzer, Andrea Roithmair, Ines Scherleitner, Ilse Schwarzenberger, Elfriede Slezak, Monika Sperr, Werner Stangl, Klaudia Sulzbacher, Susanne Wagner, Wilhelm Zöchbauer, Erika Zwettler

Die Ausstellung ist bis 28.3.2019 im Foyer des Wissensturms bei freiem Eintritt zu, besichtigen.Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8:00 bis 18:00 Uhr (außer an Feiertagen).

Gasthaus “Goldenes Schiff”

Aquarell auf Farbriano, 38×56 cm, Wien 2017

Das Gasthaus Goldenes Schiff, besser bekannt als Gasthaus Rauscher, in Alturfahr-West, war einst ein traditionelles Wirtshaus mit dem schönsten Gastgarten von Linz und prägte am Steinmetzplatzl das Gesicht von Alturfahr, einst ein kleines Fischerdorf.
Der Familienbetrieb bestand seit 1892 und war früher eine Postkutschenstation. Markus Fischer hatte das Gasthaus 1999 von seiner Mutter übernommen und bis zum Frühling 2015 mit seiner Gattin Nina geführt. Die Schließung folgte zeitnah auf das Schleifen des Gasthauses Schwarzer Walfisch, das in unmittelbarer Nähe lag.

Tusche auf Papier, 40x40cm, 2018

Das Salettl und der vereinsamte Gastgarten,

Tusche auf Papier, 40x40cm, 2018


Die OÖN vom 26. März 2019 vermelden unter dem Titel “Vier ziemlich beste Freunde retten Traditionswirtshaus”, dass einer der schönsten Gastgärten von Linz nun doch keinem Wohnhaus weichen muss, denn das Salettl des Gasthauses Rauscher in Linz-Alturfahr West wird nicht abgerissen, sondern wiederbelebt. Dieses Mal unter dem Namen “Schwarzes Schiff“, das Ende April/Anfang Mai mit Gastgarten neu eröffnen wird.

Markus Fischer, der das Gasthaus Rauscher früher betrieb und dahinter im Haupthaus (s. o.) wohnt, hat die Liegenschaft verkauft. Rainer Lehner, der geschäftsführende Gesellschafter der Business Park Schloss Puchenau GmbH, hat die Liegenschaft im Dezember 2018 gekauft und hat mit Freunden an der Wiederbelebung des Gasthauses gebastelt. Mit dabei ist Michael Fellöcker, der zuletzt bei Günter Hager das „Josef“-Abendrestaurant leitete.

Das Programm: Sonntag offen, viel feine Jause, Schweinsbratl und Hascheeknödl, Bier aus Freistadt und Hofstetten, Säfte und Most vom Köglerhof von Bio-Meister Klaus. Das „Schwarze Schiff“ wird kulinarisch auch im November und Dezember zu Wasser gelassen, denn das Salettl mit 35 Sitzplätzen wird nun beheizt.

St. Nepomuk, Wien Meidling


Acryl auf Leinenkarton, 50×50 cm, 2017


Die Meidlinger Kirche Heiliger Johannes Nepomuk wurde vermutlich 1732/1733 anstelle einer von Karl VI.erbauten und zum Schutz vor den zahlreichen Wienflussüberschwemmungen dem heiligen Johannes Nepomuk geweihten Kapelle errichtete. Sie wurde von Carl Rösner 1842-1845 in romantisch-historisierenden Stilformen errichtet, 1879 und 1900 restauriert, 1945 beschädigt und 1952-1958 durch Gustav Peichl wiederhergestellt. Statt des ursprünglichen Hochaltarbildes „Maria Geburt” von Johann Georg von Schmidt schuf Erich Pieler 1958 eine Kreuzigungsgruppe, der Kreuzweg in Form von keramische Reliefs stammt von Alfred Kirchner. Das in den Kriegswirren verschwundene Gnadenbild der Schwarzen Muttergottes von Tschenstochau (1850), das sich in der alten Kirche befunden hatte, wurde von einem Antiquitätenhändler erworben und 1984 der Pfarre Meidling übergeben.