Sette Chiese Monsélice

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Aquarekk auf Fabriano, 58×38 cm, 2012

Am Südrand der Euganeischen Hügel liegt Monsélice, berühmt vor allem durch das Santuario delle Sette Chiese: sechs Kapellen und eine Kirche, die sich einen Berghang hinauf bis zur Villa Duodo erstrecken.  Dieses Heiligtum der sieben Kirchen mit Gemälden von Jacopo Palma d. J.. gewährt nach der 1606 von Papst Paul V. erlassenen  Bulle  den Pilgern, die das Heiligtum besuchten, dieselben Ablässe wie jenen gewährt werden, die die sieben Hauptkirchen Roms besuchten. Der venezianische Patrizier Pietro Duodo beauftragte Vincenzo Scamozzi mit der Planung des Heiligtums;
Von der zentralen Piazza Mazzini mit dem mittelalterlichen Torre Civica geht man die Via al Santuario Richtung Villa Duodo, wobei man an zahlreichen Villen, dem Castello Ca’Marcello und dem Duomo Vecchio von Monsélice vorbeigeht. Kurz nach dem Dom erreicht man das Eingangstor mit der Aufschrift „Romanis Basilicis Pares“ in den Park der Villa Duodo, wobei der Weg von insgesamt sechs nach vorne offenen Kapellen begleitet wird und an der Chiesa di San Giorgio endet.

Sette Chiese von Monsélice
Sette Chiese von Monsélice (Foto: Werner Stangl)

Anmerkung: In römischer Zeit hieß der Ort Mons Silicis, also Berg des Feuersteins,  da es in der Nähe Trachyt-Steinbrüche gab.



Acryl, Aquarell, Zeichnung