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Venedig Ponte di Tre Archi

Venedig, tre archi, brücke
Aquarell auf Fabriano, 58×38 cm, 2012

Die Ponte di Tre Archi ist eine Brücke in Venedig, die im Sestiere Cannaregio liegt, den Cannaregiokanal überspannt und das Fondamenta Cannaregio mit dem Fondamenta S. Giobbe verbindet. Die Ponte di Tre Archi wurde 1688 vom Architekten Andrea Tirali anstelle einer 1503 errichteten Steinbrücke errichtet, die ihrerseits wieder eine dreibogige Holzbrücke ersetzte. Im 16. Jahrhundert waren die Steinbrücken Venedigs überwiegend einbogig und dreibogige Brücken gab es nur aus Holz. Übrigens hat sich der Bau von Brücken mit drei Bögen nicht bewährt, denn diese Art der Konstruktion blockiert die Sicht und es kann jeweils immer nur ein Schiff die Brücke passieren, den die beiden äußeren Bögen dienen höchstens als Ankerplatz und nicht als Möglichkeit zur Durchfahrt.

Venedig Ponte di tre archi Brücke mit drei Bögen
Venedig Ponte di tre archi (Foto: Werner Stangl)




Sette Chiese Monsélice

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Aquarekk auf Fabriano, 58×38 cm, 2012

Am Südrand der Euganeischen Hügel liegt Monsélice, berühmt vor allem durch das Santuario delle Sette Chiese: sechs Kapellen und eine Kirche, die sich einen Berghang hinauf bis zur Villa Duodo erstrecken.  Dieses Heiligtum der sieben Kirchen mit Gemälden von Jacopo Palma d. J.. gewährt nach der 1606 von Papst Paul V. erlassenen  Bulle  den Pilgern, die das Heiligtum besuchten, dieselben Ablässe wie jenen gewährt werden, die die sieben Hauptkirchen Roms besuchten. Der venezianische Patrizier Pietro Duodo beauftragte Vincenzo Scamozzi mit der Planung des Heiligtums;
Von der zentralen Piazza Mazzini mit dem mittelalterlichen Torre Civica geht man die Via al Santuario Richtung Villa Duodo, wobei man an zahlreichen Villen, dem Castello Ca’Marcello und dem Duomo Vecchio von Monsélice vorbeigeht. Kurz nach dem Dom erreicht man das Eingangstor mit der Aufschrift „Romanis Basilicis Pares“ in den Park der Villa Duodo, wobei der Weg von insgesamt sechs nach vorne offenen Kapellen begleitet wird und an der Chiesa di San Giorgio endet.

Sette Chiese von Monsélice
Sette Chiese von Monsélice (Foto: Werner Stangl)

Anmerkung: In römischer Zeit hieß der Ort Mons Silicis, also Berg des Feuersteins,  da es in der Nähe Trachyt-Steinbrüche gab.